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Wippsäge wird unscharf? So schärfen Sie Sie Ihre Säge!

Für das Zuschneiden von Brennholz wird eine Wippsäge benötigt. Diese Säge gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preisklassen. Fakt ist jedoch, dass eine Wippsäge und somit auch das Sägeblatt einer sehr hohen Belastung standhalten muss. Je nach Häufigkeit der Inbetriebnahme, kann das Sägeblatt früher oder später stumpf werden. Für die bevorstehende Arbeit natürlich kein wünschenswerter Zustand. Ein Sägeblatt ist jedoch ein sogenanntes Verschleißteil und muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. In einigen Fällen ist es jedoch auch möglich, dass Sägeblatt zu schärfen. Die ersten Anzeichen für ein stumpfes Sägeblatt:

  • Sägeblatt dreht sich langsamer als gewohnt
  • verfärbte oder unsaubere Schnittstellen
  • feines Sägemehl
  • sehr hohe oder ungewohnte Geräuschentwicklung
  • starke Vibration

wippsaege-ratgeber-schaerfenEin stumpfes Sägeblatt sorgt jedoch nicht nur für ein schlechtes Schneideergebnis, auch die Unfallgefahr steigt automatisch an. Sollten Ihre Wippsäge als ein stumpfes Sägeblatt vorweisen, sollten Sie keine Zeit verlieren und es gegen ein neues tauschen oder das Blatt schärfen. Ein Sägeblatt der Wippsäge können Sie mit etwas Übung und Geschick mit einer Diamantfeile schärfen. Beachten Sie jedoch, dass Sie mit Sicherheit nicht ein solch gutes Ergebnis beim Schärfen erzielen werden wie der Fachmann.

In den Fachmärkten finden Sie zu diesem Thema der gute Informationen und können das Schärfen des Sägeblattes einen richtigen Fachmann überlassen. Der Preis richtet sich zumeist nach der Anzahl der Schneidezähne auf dem Sägeblatt. In einigen Fällen kann es jedoch bereits sehr nützlich und dienlich sein, wenn Sie das Sägeblatt selbst ein wenig nachschleifen.

Maschinelle Schärfung durch einen Fachmann

Sägeblätter von einer Wippsäge sollten Sie jedoch wenn möglich ausschließlich manuell schärfen lassen. Hinzu kommt der Vorteil, dass fehlende Schneidezähne zumeist von den Profis wieder angebracht werden können. Im Internet oder im Fachhandel finden Sie sehr viele und auch wertvolle Informationen zu diesem Thema.

Beachten Sie, dass ein rotierendes Sägeblatt immer ein gewisses Risiko darstellt und wenn Sie dieses selbst schärfen, müssen Sie das Sägeblatt in der Regel auch aus dem Werkzeug entfernen. Zerlegte Wippsägen sind immer so eine Sache und wenn Sie nicht über die nötigen Fachkenntnisse verfügen, sollten Sie diese Arbeit auf alle Fälle den Profis überlassen. Für das fachgerechte Schleifen und Schärfen benötigen Sie auch das passende Werkzeug, welches natürlich zumeist nicht immer vorrätig ist.

Sägeblatt einer Wippsäge schärfen – können Sie das selbst erledigen?

wippsaege-4Wenn ein Sägeblatt stumpf ist, wird es in den meisten Fällen mit Sicherheit erneuert. Schärfen oder gar schränken ist nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. Dennoch kann die Schärfung Kosten einsparen und mit einer fachgerechten Anleitung und den richtigen Werkzeugen, kann ein Sägeblatt auch geschärft werden.

Bevor Sie sich jedoch über das Schleifen nähere Gedanken machen sollten Sie prüfen, ob das Sägeblatt nicht mit gehärteten Zähnen ausgestattet ist. Nur in solchen Fällen ist das Schleifen und Schärfen per Hand möglich. Sie benötigen für das Schärfen von Sägeblättern ganz spezielle Feilen (Diamantfeilen). Mit solchen Feilen können Sie in mühevoller Handarbeit das Sägeblatt schärfen, jedoch macht es eigentlich wenig Sinn. Greifen Sie lieber zu speziellen Schärfgeräten, welche es im Fachhandel zu erwerben gibt.

Schärfgerät für Sägeblätter

Ein Schärfgerät erhalten Sie zumeist bereits ab Euro 100,00. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Als Zubehör verfügen diese Geräte in der Regel über besondere Schleifscheiben, welche auch für gehärtete Sägeblätter verwendet werden können. Mit diesen Schleifgärten können Sie die Zähne der Sägeblätter wieder sehr scharf bekommen und dieser Vorgang kann auch mehrfach wiederholt werden.

Generell gilt, dass ein Sägeblatt nur dann getauscht werden muss, wenn dieses beschädigt oder gänzlich kaputt ist. Beim Schleifen können sich jedoch auch einige Probleme und Schwierigkeiten ergeben. Besonders dann, wenn das Sägeblatt sehr groß ist. In den Tests wurde jedoch festgestellt, dass die Sägeblätter einer herkömmlichen Wippsäge problemlos mit den dafür vorgesehenen Schleifgeräten bearbeiten lassen können.

Das Abrichten von Sägeblättern ist ebenfalls sehr wichtig. Sie werden selbst bemerken, dass einige Zähne kleiner sind als die anderen. Dieser Umstand ist bei einer längeren Inbetriebnahme ganz normal. Diese Zähne müssen dann bearbeitet werden, da ansonsten keine gute Schneidleistung erzielt werden kann. Beim Abrichten werden also die Zähne wieder allesamt auf eine einheitliche Größe gebracht. Es gibt Maschinen, welche das Abrichten ebenfalls erledigen.

Es kann auch immer wieder notwendig sein, dass ein breiterer Sägeschnitt benötigt wird. In solchen Fällen spricht der Experte vom Schränken. Beim Schränken werden die Zähne (abwechselnd) zu den Seiten gebogen. Mit diesem Vorgang wird auch verhindert, dass das Sägeblatt verklemmt. Für diesen Arbeitsschritt gibt es im Fachhandel eine Schränkzange. Beachten Sie jedoch, dass diese Arbeit nur mit viel Übung und Fachwissen durchgeführt werden sollte.

Lohnt sich die Anschaffung von einem Schleifgerät?

Wenn Sie eine Wippsäge häufig in Verwendung haben und die Sägeblätter nicht immer tauschen möchten, lohnt sich die Anschaffung von einem Schleifgerät auf alle Fälle. Wenn sie das Brennholz selber sägen, raten Experten immer wieder zu einem solchen Arbeitsgerät. Wenn Sie sich diese Arbeit sparen möchten, suchen Sie einen Fachhandel auf und überlassen Sie das Schärfen von Sägeblättern den Profis und Experten.

Fazit

wippsaege-19Zusammengefasst ist zu sagen, dass ein Sägeblatt auch selbst geschärft werden kann. Hierfür benötigen Sie in der Regel eigentlich nur eine Diamantfeile. Beachten Sie jedoch, dass das Schärfen von Sägeblättern mit einer Feile sehr zeitaufwendig ist. Eine sehr gute Alternative sind die Schleifgeräte, welche Sie bereits ab etwa Euro 100,00 erhalten. Der Schleif Test der Sägeblätter hat ergeben, dass sich dieser Arbeitsvorgang auf alle Fälle rentiert. Besonders dann, wenn Sie Brennholz selbst herstellen.

Schauen Sie sich im Internet die einzelnen Testberichte der Schärfgeräte einfach näher an und überzeugen Sie sich von den Vorzügen einfach selbst. Ein neues Sägeblatt ist natürlich mit sehr hohen Kosten verbunden und der Vorteil vom Sägeblatt schärfen ist, dass dieser Vorgang auch unproblematisch mehrfach wiederholt werden kann. Wenn das Sägeblatt nicht mehr die gewünschte Schneideleistung erbringt, lässt sich das zumeist auf ein stumpfes Sägeblatt zurückführen. Schärfen Sie dieses selbst mit einer Diamantenfeile oder mit einem Schärfgerät.

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