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Trends rund um die Kappsäge

– Arbeitslicht

ledWenn man beim Sägen eine zusätzliche Unterstützung hat, dann ist davon auszugehen, dass die Schnittergebnisse stets noch ein wenig präziser werden. Daher sind die innovativen Kappsägen mit implementiertem Laser- bzw. Arbeitslicht derzeit gefragt wie nie. So gibt der Laser die exakte Schnittfläche vor, sodass Augenmaß, Lineal und Co. in den Hintergrund rücken, da die Lasertechnik schlichtweg um einiges effektiver ist. Wer sich präzise Schnittergebnisse wünscht, ist mit einer Kappsäge von einem renommierten Hersteller durchaus gut beraten.

Wissenswert ist allerdings, dass der Laser nicht immer perfekt justiert ist, sodass es sein kann, dass Sie selbst noch die eine oder andere Feinarbeit bzw. Nachjustierung vornehmen müssen. Grundsätzlich zeigt sich in Tests immer wieder, dass man für einen wirklich exakten Schnitt weitaus mehr Geschick benötigt, als wenn ein Arbeitslicht zur Verfügung steht.

– Mit Anti-Vibrationsfunktion

Beim Sägen ist im Allgemeinen eine mittelstarke bis starke Vibration in den Händen und Armen zu spüren, welche von der Säge ausgeht. Denn die Kraft des Motors sowie das schnell rotierende Rotorblatt tragen ihr Teil dazu bei, dass die entsprechenden Schwingungen – je nach Modell – mal mehr, mal weniger intensiv übertragen werden.

Je mehr Vibrationen beim Sägen jedoch spürbar sind, desto eher kann sich dies negativ auf die Präzision beim Arbeiten auswirken. Deshalb liegen die neuen Kappsägen voll im Trend, welche über einen Vibrationshemmer verfügen bzw. mit einer Anti-Vibrationsfunktion ausgestattet sind. Entsprechende Polsterungen mindern die Schwingungen ab, sodass ein ruhigeres und damit effektiveres Arbeiten gewährleistet werden kann.

– Besonders leichtgewichtige Kappsägen

Kappsäge TransportKappsägen mit besonders geringem Eigengewicht sind nach wie vor sehr gefragt. Denn Fakt ist, dass es nach Ansicht vieler Verbraucher wichtig ist, dass das Gerät einfach und bequem von A nach B transportiert werden kann. So gibt es zum Beispiel Anbieter, die damit werben, dass ihre Sägen gerade einmal 7 – 9 kg auf die Waage bringen. Sicherlich bringt ein geringes Eigengewicht den einen oder anderen Vorteil mit sich, jedoch sollte sich dieses nicht auf die Stabilität auswirken. Denn genau das kann bei den besonders leichten Geräten der Fall sein.

Geht es nämlich darum, schwere Werkstücke zu bearbeiten, dann ist ein „Leichtgewicht“ denkbar ungeeignet. Wer hingegen nur hin und wieder mal mit der Kappsäge arbeitet, um Bastelprojekte zu bewerkstelligen, der ist mit einem leichten Gerät sehr gut beraten. Schließlich geht es damit schlichtweg einfacher, die Säge von ihrem regulären Standort auf den Arbeitstisch zu bugsieren.

– Stufenlose Tischverbreiterung

Nicht jedes Material, das bearbeitet wird, passt auch tatsächlich unter das Sägeblatt bzw. auf die entsprechende Arbeitsfläche. Daher sind die neuen Kappsägen sehr angesagt, welche mit einer stufenlosen Tischverbreiterung ausgestattet sind. Diese kann ganz einfach und mit nur wenigen Handgriffen mit Hilfe eines Hebels oder einer Drehkurbel so eingestellt werden, dass das Werkstück optimal Platz findet. Auf diese Weise ist mehr Bewegungsfreiraum geboten, und auch die Arbeit an sich kann effektiver und präziser werden.

– Spänefangvorrichtung

KreissägeNatürlich entstehen beim Sägen Späne, die meist wild in der Luft umher gewirbelt werden. Das bedeutet, dass der Arbeitsplatz sowie der gesamte Bereich, der diesen umgibt, binnen kürzester Zeit verschmutzt. Aber nicht nur das, denn die herunterfallenden Späne legen sich auch auf das zu bearbeitende Werkstück, sodass der Blick nicht immer vollständig auf dieses freigegeben wird. Man mist mitunter gezwungen, die Späne weg zu pusten oder sie kurzerhand mit der Hand zu beseitigen.

Selbstverständlich ist bei jeder Bewegung äußerste Vorsicht geboten, um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Wie gut ist es da, dass derzeit die Kappsägen im Trend liegen, welche mit einer Spänefangvorrichtung ausgestattet sind.

Meist befindet sich daran sogar eine Art Sauger, welcher die Späne sogleich ansaugt, sodass sie sich gar nicht erst auf dem Werkstück, dem Arbeitsbereich oder auf dem Boden ablagern können. Das bedeutet, dass das gesamte Umfeld sauber bleibt – und dass auch das Sichtfeld auf das Werkstück stets frei ist.

– Kappsägen mit Akku

Die gängigen Modelle zeichnen sich durch eine Nennleistung von etwa 1200 bis 1800 aus. Dabei kann man von einem durchaus beachtlichen Leistungs- und Kraftportfolio sprechen, sodass es mit Leichtigkeit möglich ist, selbst schwerere Werkstoffe präzise zu bearbeiten. Je höher die Wattleistung, desto höher ist jedoch auch der Energieverbrauch. Deshalb ziehen umwelt- und kostenbewusste Nutzer die derzeit angesagten Kappsägen mit Akku vor, welche sich in erster Linie durch ihre bemerkenswerten ökologischen Aspekte auszeichnen.

Was im Zuge dessen jedoch nicht immer gleich bedacht wird ist, dass das Leistungsportfolio einer Akku-Kappsäge verhältnismäßig gering ist. Dafür jedoch sind die Anschaffungskosten für die Trend-Geräte derzeit noch relativ hoch. Wenn Sie sich wünschen, schnell, effizient und präzise mit Ihrer Kappsäge zu arbeiten, dann ist der käufliche Erwerb einer Akku-Säge nur bedingt zu empfehlen. Hobbyhandwerker, die Wert auf einen möglichst niedrigen Stromverbrauch legen und nur gelegentlich mit der Kappsäge arbeiten möchten, sind dahingegen sehr gut mit einem solchen Stromsparer beraten.

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– Hohe Leerlaufdrehzahl

Wissenswert ist, dass die sogenannte Leerlaufdrehzahl angibt, wie viele Umdrehungen das jeweilige Sägeblatt innerhalb eines Zeitraumes von 60 Sekunden durchzuführen in der Lage ist. Je höher die Rotationszahl, desto effizienter und schneller die Arbeitsweise. Außerdem wirkt sich dies auf die qualitative Beschaffenheit der Resultate beim Sägen aus. Besonders im Trend sind aktuell die Kappsägen von namhaften Anbietern, die mit einer Leerlaufdrehzahl von 5000 aufwarten.

Fakt aber ist zugleich, dass die vorangegangenen Modelle ebenfalls durch eine sehr hohe Leerlaufleistung überzeugten. Generell arbeiten die renommierten Herstellerfirmen mit Hochdruck daran, ihre Kappsägen mit immer höheren Leerlauf-Leistungen auszustatten, um sich dadurch vom Wettbewerb abzuheben.

– Mehrere Sägeblätter

ersatzblaetterFür jedes Projekt das passende Sägeblatt: Weil es zum Beispiel Sägeblätter aus Hartmetall, Spezialblätter, Multifunktions-, Universal- und sogar Einwegsägeblätter gibt, die speziell für unterschiedlichste Einsätze und Materialqualitäten geeignet sind, bieten derzeit immer mehr Herstellerfirmen Kappsägen an, bei denen mehrere Sägeblätter im Lieferumfang enthalten sind. So profitieren Sie mit einem Einweg-Sägeblatt von einem Blatt mit nur wenigen Zähnen, welches auf ausgesprochen hohe Umlauftempi ausgelegt ist.

Für extrem dünnes Holz oder für dünne Kunststoffplatten bieten sich Dünnschnittsägeblätter an, und für klassische Sägearbeiten empfiehlt sich ein Universalblatt. Negative Wechselzahn-Blätter bieten Ihnen ein Maximum an Kontrolle beim Sägen und sind daher unter anderem auch für Ungeübte sehr zu empfehlen.

Meist können Sie die Beschaffenheit der jeweiligen Sägeblätter beim Kauf ganz nach Bedarf bestimmen. Dies ist jedoch von Händler zu Händler unterschiedlich. Nichtsdestotrotz ein Trend, der dem Kunden zusätzliche Vorteile bietet.

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